Diese technischen Trends inspirieren Autobauer in der Zukunft

Allein das Bewusstsein der Menschen für nachhaltige Energie und den Klimawandel sorgt für neue Ideen der Autobauer. Zwar sind auch in Österreich nach wie vor Pkws mit Diesel oder Benzinantrieb beliebt, aber der Trend geht immer mehr in Richtung Elektrofahrzeuge, Hybrid-Antriebe und sogar Autogas (trotz aktueller Krisen). Als modernes Land mit innovativer Forschung und einer beständigen Weiterentwicklung macht auch der wissenschaftliche Fortschritt in Österreich nicht halt. Haben die Elektroautos nun endgültig die Vorreiterrolle übernommen oder stagnieren die Verkaufszahlen eher, wie im Rest Europas? Fakt ist, der kürzliche Boom der Elektrofahrzeuge ist vorbei.

Wichtige Informationen für Autofahrer (nicht nur in Österreich)

Zum Autofahren gehört weit mehr, als nur die Technik und neueste Errungenschaften. Etwa das Motoröl. Nicht jeder Kunde nimmt den bequemen Weg in Anspruch und investiert den Gang zur Werkstatt. Selbst ist der Mann oder die Frau. Zudem spielt auch die Reinigung eine elementare Rolle. Weitere Aspekte, die zum Autofahren gehören, sind:

  • Schäden an der Scheibe beachten und reparieren (lassen)
  • die passende Autofinanzierung in Österreich finden
  • günstige Kfz-Versicherung wählen
  • Gebrauchtwagen mit Bedacht kaufen
  • Tuning für Fortgeschrittene
  • Steuern sparen mit dem Firmenwagen

Es ist also klar erkennbar, dass die Thematik Automobile weit mehr umfasst, als nur ein Fahrzeug zu besitzen und dieses zu tanken.

Welcher Antrieb bringt indessen die Zukunft in der Automobilindustrie?

In den letzten Jahren kauften die Kunden aus Österreich und vielen anderen Ländern weltweit sämtliche Elektrofahrzeuge mit großem Interesse. Fast schon ein neuer Trend, weil die Herstellung der Batterien und der entsprechende Strombedarf nicht wirklich eingeschätzt wurde. Selbstverständlich muss sich die gesamte Branche umstellen. Weg von fossilen Brennstoffen und hin zu alternativen und nachhaltigen Antriebsformen.

Doch seit den aktuellen Krisen zweifeln viele Kunden aus Österreich, ob es sich derzeit noch lohnt, ein Neufahrzeug mit Elektroantrieb, Hybrid-Antrieb oder Autogas (LPG) zu kaufen. Die Situation ist tatsächlich schwierig. Einerseits soll in Europa Gas und Strom gespart werden, anderseits steht das Problem des Klimawandels gegenüber. Welche Technik gibt es noch außer die bereits bekannten Antriebsmethoden? Von wegen, der Elektromotor ist die Zukunft!

Synthetische Kraftstoffe werden übrigens bereits seit Jahrzehnten produziert. Das technische Know-how ist also gegeben. Doch warum passiert nichts in der Industrie? Gilt vielleicht die Devise Profit vor Nachhaltigkeit? In jedem Fall sind sich die Autofahrer in Österreich nicht mehr ganz schlüssig, welcher Antrieb eher die kostspielige Investition lohnt. Weil Fahrzeuge mit alternativen Antrieben immer noch wesentlich kostspieliger in der Anschaffung sind als klassische Benzin- oder Dieselmotoren.

Zumindest die Infrastruktur wird massiv ausgebaut

Wo sind die Österreicher weiter als ihre deutschen Nachbarn beim Thema Elektromobilität? Sicher nicht bei der Herstellung von Fahrzeugen. Aber notwendig: die Infrastruktur steht bereits jetzt felsenfest! Mehr als 10.000 Ladepunkte im Land sorgen für ein dichtes Netz für alle Nutzer von Elektrofahrzeugen. Hier haben die Verantwortlichen ganze Arbeit geleistet und theoretisch befindet sich alle 80 Kilometer auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen eine Möglichkeit, das Fahrzeug zu laden. Vereinzelt befinden sich auch Ladesäulen an Supermärkten oder Gasthäusern. Mittlerweile sind mehr als 30 Raststationen entlang der Autobahnen und Schnellstraßen mit elektrischen Ladestationen ausgerüstet. Tendenz schnell steigend.

Damit avanciert Österreich zu einem der europäischen Vorreiter hinsichtlich einer funktionierenden Infrastruktur für Elektroautos. Bürger und auch Touristen und die vielen Durchreisenden (Ungarn, Deutschland, Slowenien) finden also genügend Varianten. Hier können sich so einige europäische Nachbarn eine Scheibe abschneiden.

Elektroauto vs. Erdgas vs. Hybrid

Dass Fahrzeuge mit dem klassischen Otto- oder Dieselmotor in den nächsten 10-20 Jahren „ausgedient“ haben, ist keine Frage, sondern ein Fakt. Es geht um diese Aspekte:

  • weniger Abgase
  • Klima schonen
  • erneuerbare Energien nutzen

Doch preislich bewegen sich Autos jenseits der etablierten Antriebsmethoden noch immer auf einem recht hohen Niveau. Nicht jeder kann sich einen Hybrid- oder ein reines Elektrofahrzeug leisten. Bringt Autogas die Alternative? Und warum fahren wir in Österreich überhaupt noch mit Diesel oder Benzin?

Wie so oft entscheidet die EU in Brüssel über Abgasnormen. Natürlich muss sich auch die österreichische Regierung an diese Normen halten. Schließlich wurde der „Green Deal“ verabschiedet. Aktuell sind Elektroautos sowie Fahrzeuge mit Autogas immer noch eine Art „Exoten“ auf dem Markt. Doch die Entwicklung schreitet rasant voran.

#1 Elektroauto

Dieses Auto, welches komplett batteriebetrieben ist, gleitet fast geräuschlos durch die Straßen. Vorteilhaft sind die Emissionen, welche faktisch nicht vorhanden sind. Zudem beschleunigen die Gefährte rasant, weil das Drehmoment sofort zur Verfügung steht. Aber auch Nachteile fallen ins Gewicht. Vor allem die Reichweite. Wer sich keinen Tesla leisten kann, der muss sich in Österreich mit durchschnittlich 350 Kilometern zufriedengeben. Das genügt für den täglichen Bedarf. Doch auch die Ladezeiten sind „schwierig“. Wer in der Garage ohne eine spezielle Starkstrom-Ladesäule lädt, kann mitunter den ganzen Tag für eine 350 Kilometer-Ladung einplanen. Auch die Stromkosten sind aktuell nicht besonders attraktiv. Nur mit einer Wallbox und dergleichen gelingt aber der Sprung zur wirklichen Elektromobilität. Aber abwarten: die Technik wird immer besser.

#2 Gasauto

Direkte Neufahrzeuge gibt es kaum (außer beispielsweise Dacia). Wer einmal Gas getankt hat, weiß den Unterschied beim Preis zu Diesel und Benzin zu schätzen. Zudem lassen sich viele Modelle einfach nachrüsten. Außerdem sind Autos mit LPG wesentlich schonender zur Umwelt und auch die Feinstaubemissionen tendieren fast in die Richtung NULL. Doch der Verbrauch steigt an und auf europäischer Ebene sind die Adapter nicht einheitlich. Demzufolge müssen Kunden teils mehrere Adapter mit sich führen, um wirklich auch im Ausland Gas tanken zu können.

Leider hat sich diese Technik nicht durchgesetzt und kurioserweise gehören Fahrzeuge mit LPG-Antrieb immer noch zu den „Ausnahmeerscheinungen“ im Straßenverkehr. Dennoch eine echte Alternative und ideal auf dem Weg zum echten umweltbewussten Auto.

#3 Hybrid (Plug-in – Hybrid)

Beim Hybrid handelt es sich im Grunde um einen Benziner mit Elektrobatterie. Je nach Modell fahren diese Autos aber nur zwischen 50 und 100 Kilometer rein elektrisch. Für den täglichen Stadtverkehr aber empfehlenswert. Der typische Vorläufer zum echten Elektroauto. Aber vermutlich wird sich diese Technik langfristig nicht durchsetzen, weil der Verbrennungsmotor eher dem „Untergang“ geweiht ist. Zudem sind diese Exemplare für die geringe elektrische Reichweite immer noch übertrieben teuer.

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