Vorteile der robotergestützten Palettierung

composite stones, palette, stackDie Industrie setzt schon sehr lange Roboter und seit einigen Jahren auch sogenannte Cobots – kollaborierende Roboter – ein. Letztere arbeiten eng mit den menschlichen Mitarbeitern zusammen, daher haben sie ihren Namen. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: An Fließbändern montieren, schweißen, trennen und kleben die Roboter, am Ende der Produktionslinie unterstützen sie die Verpackung und Palettierung der Güter.

Worauf kommt es bei der Palettierung an?

Verpackungen und Palettierungen gelten als Visitenkarte eines Herstellers, weil die Empfänger von Produkten diese zuerst in ihrer verpackten Form kennenlernen. Dabei geht es ihnen vorrangig um die Sicherheit beim Transport. Unternehmen sollten daher diesen letzten Schritt ihrer Fertigungskette optimieren. Er darf wiederum nicht zu viel Zeit und damit Geld kosten, was für seine Automatisierung spricht. Es hat sich gezeigt, dass er am besten durch flexible und anwenderfreundliche Cobots erledigt wird.

Welche Herausforderungen entstehen beim Verpackungsprozess?

Dieser Produktionsschritt stellt die Unternehmen in der Tat vor einige Herausforderungen:

  • Durch stetig kürzere Lieferzeiten steht für den Verpackungs- und Palettierungsvorgang der Waren heute weniger Zeit als noch vor einigen Jahren zur Verfügung.
  • Dennoch müssen die Produkte sorgfältig und normgerecht verpackt werden. Nur so überstehen sie unbeschadet den Transport.
  • Wenn Mitarbeiter das Verpacken und Palettieren manuell übernehmen, sind sie mit einer wiederkehrenden, sehr monotonen Tätigkeit konfrontiert. Dabei darf die Genauigkeit nicht nachlassen.
  • Verpackungen und vor allem Palettierungen sind nicht nur langweile, sondern auch körperlich schwere Arbeiten. Sie sind potenziell gesundheitsschädlich und mit dem Risiko von Arbeitsunfällen verbunden.
  • Eine manuelle Palettierung ist teuer.

Nicht zuletzt können Menschen ganz andere Aufgaben gewinnbringender erledigen. All das spricht für den Einsatz von Cobots.

Optimierung des Verpackungs- und Palettierungsvorgangs durch Cobots

Cobots sind deshalb so gut für den Verpackungs- und Palettierungsvorgang geeignet, weil sie sozusagen „Hand in Hand“ mit einem Menschen arbeiten. Dieser programmiert sie und überwacht ihre Arbeit als Operator, der im Zweifelsfall sofort eingreifen kann. Das ist wichtig, weil anders als am Fließband das Verpacken und vor allem das Palettieren nicht durch millimetergenaue Wege bestimmt wird, die ein Roboterarm vollautomatisch abfahren kann. Logistiker und Produktionsverantwortliche kennen diesen Zustand am Ende der Fließstrecke. Die Waren fallen in ein Behältnis, müssen entnommen, in die Verpackungsfolie gehüllt und dann auf der Palette gestapelt werden. Dabei kann es verschiedene Wege geben, die zeitweise ein Mensch bestimmen muss, während der Cobot die schwere Arbeit verrichtet.

Effizienzsteigerung durch Cobots

Wie auch an anderer Stelle gewinnt der gesamte Fertigungs- und Versandprozess durch den Einsatz von Cobots deutlich an Effizienz. Wie hoch diese Steigerung im Detail ausfällt, hängt von den konkreten Produkten, der Verpackungsart und der Zahl der Einheiten auf einer Palette ab. Doch Produktivitätssteigerungen zwischen 15 und 30 Prozent sind keine Seltenheit. Dies ist nur die betriebswirtschaftliche Kennziffer. Dass die Mitarbeitenden im Unternehmen von diesen monotonen und schweren Tätigkeiten entlastet werden, ist ein zusätzlicher Gewinn, der beispielsweise zu einer niedrigeren Fluktuation unter den Beschäftigten, zu einer höheren Zufriedenheit und zu einem besseren Betriebsklima führt.

Fazit

Firmen sollten nicht nur bei den Produktions-, sondern auch bei den Verpackungs- und Palettierungsschritten auf die anwenderfreundlichen Cobots setzen. Sie lassen sich ohne Programmierkenntnisse einrichten.

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